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Osteopathie Hamburg

Osteopathie ist eine sanfte, individualisierbare und ganzheitliche Therapie,
die ohne Medikamente auskommt und nur mit den Händen und dem Geist ausgeübt wird.

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Unsere Praxen

Die Praxis für Osteopathie John Maske in Hamburg hat zwei Standorte. Eine Praxis befindet sich im Stadtteil Rotherbaum und eine im Stadtteil Eimsbüttel. So können Sie wählen, welche von beiden für Sie besser zu erreichen ist.

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Was wir machen machen wir aus Überzeugung.

Hier finden Sie eine kleine Einführung in die Behandlungskonzepte und Indikationen der Osteopathie.

Behandlungskonzepte und Indikationen der Osteopathie

Was ist Osteopathie?

Einfach erklärt ist Osteopathie eine alternativmedizinische Diagnostik und Therapie, die von einem Osteopathen / einer Osteopathin ausschließlich mit seinen/ihren Händen durchgeführt wird. Sie ist eine sanfte Behandlungsmöglichkeit für sehr viele Beschwerden und aufgrund ihrer einfühlsamen und schmerzfreien Art sogar für Säuglinge geeignet

Wir Osteopathen glauben an die Einheit des Körpers. Daran, dass sowohl Knochen als auch Muskeln, Sehnen, Bänder und Organe miteinander in Verbindung stehen. Wir gehen davon aus, das jeder Körper in der Lage ist, sich selber zu heilen, wenn alle Gewebestrukturen, Knochen und Organe beweglich sind und keine Dysfunktion vorliegt. Erkrankung, Verletzungen und Trauma können Strukturen und Funktionen stören. Die Osteopathie versucht, diese Dysfunktionen der Beweglichkeit zu lösen und dadurch die Selbstheilung des Körpers wieder in Gang zu setzen. Um die Störungen im Körper aufzuspüren, nutzt die Osteopathie eine spezielle Form der manuellen Therapie.

Was sind typische Beschwerden bei denen eine Osteopathie-Behandlung helfen kann?

Als ganzheitliche Körpertherapie sollte sich Osteopathie nicht auf die Behandlung einzelner Symptome beschränken, sondern immer den Menschen als Ganzes sehen. Darum behandeln wir auch keine Krankheiten, sondern immer Menschen. Mit diesem Ansatz kann Osteopathie bei zahlreichen unterschiedlichen Beschwerden helfen bzw. unterstützend eingesetzt werden. Von allgemeinen Funktionsstörungen bis zu chronischen und therapieresistenten Schmerzzuständen. Aber: Natürlich hat auch die Osteopathie ihre Grenzen und ist kein Wundermittel. Der Osteopath/ die Osteopathin ist kein Ersatz für den Arztbesuch. Bei ernsthaften Beschwerden empfehlen wir unseren Patienten erst einen Arzt zu konsultieren. Und umgekehrt genauso: Nicht bei jeder Indikation ist sofort eine osteopathische Therapie angezeigt. Bewusste Ernährung, regelmäßige Bewegung und etwas mehr Achtsamkeit können kleine Wunder bewirken…

Osteopathie sieht sich selbst stets als begleitende und vorbeugende Maßnahme zu anderen Anwendungen.

Eine kleine Liste häufig aufgeführter Gründe für eine osteopathische Behandlung:

  • Beschwerden oder Schmerzen der Wirbelsäule und des Bewegungsapparats
  • Gelenkbeschwerden
  • Tinnitus & Migräne
  • Schlafstörungen
  • Spannungskopfschmerzen
  • Kiefergelenkbeschwerden
  • Verdauungsbeschwerden
  • postoperative und regenerative Stressreduktion, auch präventiv
Wie sollte eine gute osteopathische Behandlung ablaufen?

Bevor Sie sich wortwörtlich in die Hände eines Osteopathen/einer Osteopathin begeben, ist es hilfreich zu wissen, wie eine Behandlung abläuft und worauf Patienten unbedingt achten sollten. Wir haben unter Behandlungsablauf und Indikationen einmal aufgeschrieben, was Sie erwartet und was Sie auch erwarten können.

Ist Osteopathie bei Kindern und Babys sinnvoll?

Gerade bei Kindern und Babys hat die ganzheitliche und systematische Betrachtung des Körpers große Vorteile. Die Entwicklung des Bewegungsapparats kann frühzeitig gefördert, verbessert und ggf. korrigiert werden. Die Auflösung der Gewebespannungen und Funktionsstörungen erfolgt dabei schmerzfrei und sanft mit ruhigen Bewegungen. Schöner Nebeneffekt: Im Gegensatz zu manchem Arztbesuch empfinden sowohl Kinder als auch Babys die osteopathische Behandlung als wohltuend.

Kinderosteopathen/Kinderosteopathinnen haben spezielle Kenntnisse zu den motorischen und geistigen Entwicklungsschritten eines Babys/Kindes, welche sie über die nötigen Aus- und Weiterbildungen erlangen. Sie sollten außerdem über die nötige Erfahrung und das nötige Einfühlungsvermögen im Umgang mit ihren jungen Patienten und deren Eltern verfügen. Unter Osteopathie bei Kindern und Babys haben wir weitere Informationen dazu zusammengetragen.

Übernimmt meine gesetzliche Krankenkasse die Kosten der Behandlung?

Ziemlich wahrscheinlich sogar. Zwei Drittel der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) bezuschussen die osteopathische Behandlung. Ob und in welcher Höhe sich Ihre Krankenkasse beteiligt, können Sie online im Osteocompass nachschlagen.

Gerne erstellen wir Ihnen einen persönlichen Therapie- und Kostenplan zur Vorlage bei Ihrer Krankenkasse. Auf der Seite Osteopathie Kosten finden Sie unsere Kosten für eine Sitzung sowie weitere Informationen zur Erstattungsfähigkeit.

Und wenn ich privat (zusatz-)versichert bin?

Private Krankenversicherungen (PKVs) übernehmen in der Regel im Rahmen Ihres Versicherungsvertrages oder Tarifs die Kosten einer Behandlung – abzüglich eines möglichen Selbstbehalts. Es wird kein Rezept und keine Überweisung des Arztes benötigt!

Die Abrechnung erfolgt, wie bei allen anderen medizinischen Leistungserbringern, direkt über den Privatpatienten.

Wir empfehlen trotzdem eine mögliche Kostenübernahme vorher mit Ihrer Krankenversicherung zu klären.

Sind Osteopathen eigentlich Ärzte oder Heilpraktiker?

Manchmal sogar beides. Es ist nämlich so: In Deutschland dürfen nur Ärzte und staatlich zugelassene Heilpraktiker selbstständig als Osteopath/Osteopathin praktizieren. Wer z. B. als Masseur/Masseurin oder Physiotherapeut/Physiotherapeutin selbstständig osteopathische Techniken anbietet, ohne sich an diese Zulassungsvoraussetzungen zu halten, handelt in Deutschland gesetzwidrig und arbeitet ohne jeglichen Versicherungsschutz.

Für Patienten bedeutet dies vor allem, dass sie bei der Auswahl ihres Therapeuten/ihrer Therapeutin auf die notwendige Zertifizierung achten sollten. Bei uns brauchen Sie sich allerdings keine Gedanken machen: In beiden Praxen arbeiten ausschließlich Heilpraktiker/Heilpraktikerinnen und Ärzte/Ärztinnen, die ein fünfjähriges Studium an anerkannten Osteopathieschulen abgeschlossen haben und die sich zu regelmäßigen Zusatz- und Weiterbildungen verpflichten. Das können Sie auch auf den Profilen des jeweiligen Therapeuten sehen. Und wenn Sie schon mal da sind, können Sie auch gleich einen Termin vereinbaren.

Osteopath, Chiropraktiker, Physiotherapeut - was war nochmal der Unterschied?

Osteopathie, Chiropraktik und Physiotherapie behandeln dieselben Beschwerden mit unterschiedlichen Ansätzen. Während Chiropraktiker/Chiropraktikerinnen und Physiotherapeuten/Physiotherapeutinnen vornehmlich Symptome behandeln, ist die Herangehensweise der Osteopathie umfassender. Wir suchen und behandeln Ursachen von Beschwerden mit dem Ziel einer dauerhaften Verbesserung. Dafür beziehen wir den Bewegungsapparat, die Organe, den Schädel und Verbindungen, die im Körper bestehen, in die Behandlung ein.

Wenn Sie also der Meinung sind, dass Sie einen Chiropraktiker/Chiropraktikerin oder Physiotherapeuten/Physiotherapeutin aufsuchen müssen, ist ein Osteopath/eine Osteopathin oft mindestens genauso geeignet. Das bestätigen auch viele unserer Patienten, die bereits eine Vielzahl von medizinischen Therapeuten gesehen haben und letztendlich von dem ganzheitlichen Ansatz der Osteopathie überzeugt wurden.

Parietale Osteopathie

Die parietale Osteopathie setzt sich vorwiegend mit dem menschlichen Bewegungsapparat auseinander: Muskeln, Sehnen, Knochen, Bänder und den unterschiedlichen Gelenken.

Das Skelett und sein Bewegungsapparat sind bildlich vergleichbar mit einem Gefährt oder Werkzeug. Dieses Gefährt funktioniert nur, wenn es richtig ernährt und gesteuert wird. Schäden können also auf eine falsche Ernährung oder auf Fehlhaltungen bzw. Fehlsteuerungen zurückgeführt werden. Auch das äußere Gerüst kann Auswirkungen auf den Bewegungsablauf haben und muss daher betrachtet werden.
Der menschliche Bewegungsapparat ist dasjenige System, an dem sich Veränderungen des Gesundheitszustandes mit Hilfe der osteopathischen Diagnose am schnellsten und sichersten untersuchen lassen. Denn ein Problem des Körpers zeigt sich meist am deutlichsten am Bewegungsapparat. Deshalb wird die parietale Osteopathie in der Behandlungspraxis am häufigsten angewendet, um erst einmal zur Ursache der Störung vorzudringen. Störungsbilder im parietalen System sind unter anderem Bandscheibenvorfälle, Schultergelenkbeschwerden, Kniegelenkbeschwerden, Halswirbelsäulensymptomatiken oder das Lendenwirbelsäulensyndrom. Diese können zum Beispiel durch einen Unfall oder ein Trauma hervorgerufen werden. Ein Problem kann aber, wie der Körper selbst, sehr komplex sein. Nicht immer gibt es nur eine Ursache. Oft gibt es mehrere, die ungünstig zusammenwirken..

Daher kann ein anderer Bereich des Körpers ebenfalls betroffen sein, der in diesem Fall mitbehandelt werden muss, um die Gesundheit wieder herzustellen. Aus diesem Grund lassen sich die unterschiedlichen Behandlungsbereiche nicht unbedingt klar voneinander abgrenzen.

Viszerale Osteopathie

Die viszerale Osteopathie befasst sich mit den inneren Organen des menschlichen Körpers.

Im Fokus liegen die Aufhängungen und ligamentären Verbindungen der Organe untereinander,
ihre Bewegungen (Mobilität, Motrizität, Motillität) sowie ihre Mechanik und Struktur im Bezug auf das Nervensystem und den gesamten Organismus.
Wenn ein Organ sich aus Sicht der Osteopathie nicht an seinem optimalen Platz befindet oder durch Giftstoffe und/oder falsche Ernährung belastet ist, verliert es nach und nach die Fähigkeit, sich selbst zu tragen und senkt sich in der Regel ab. Dieser Vorgang kann zu erheblichen Beschwerden führen sowie Ursache für eine Kettenreaktion sein. Denn häufig zieht ein Problem über die angrenzenden Verbindungen von einem Organ zu einem anderen und kann damit weitere Störungen verursachen.

Klassische Störungsbilder in der Osteopathie für den viszeralen Bereich sind unter anderem saures Aufstoßen (Reflux), Asthma , Blasenentzündung, allgemeine Verdauungsbeschwerden und chronische Schmerzzustände. Diese Störungen sollten zunächst immer durch eine schulmedizinische Untersuchung analysiert werden, bevor sie osteopathisch behandelt werden. In solchen Fällen hat sich die Osteopathie auch als erfolgreiche Begleittherapie zur schulmedizinischen Behandlung bewährt.

Kranio-Sakrale Osteopathie

Die kranio-sakrale Osteopathie beschäftigt sich vorwiegend mit dem Schädel.

Sie nimmt vor allem die Vielzahl der Schädelknochen, deren Fehlstellungen und die drei Hirnhäute in den Blick. Insbesondere beschäftigt sie sich mit der Hirnhaut Dura Mater, die den Schädel von innen auskleidet. Doch nicht nur das. Die Dura Mater reicht vom Schädel bis zum zweiten Sakralwirbel und kleidet auch die gesamte Wirbelsäule von innen aus. Sie stellt damit die Verbindung vom kranialen zum parietalen System dar. Das kranio-sakrale System ist aus Sicht der Osteopathie eng mit dem zentralen Nervensystem, also der Steurungszentrale des gesamten Organismus verknüpft. Die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit verlaufen in einem bestimmten Puls, der als kranio-sakraler Rhythmus bezeichnet wird. Bei Störungen ist dieser Puls unregelmäßig. Seine Qualität und Amplitude kann mit Hilfe der Osteopathie während einer Sitzung bewertet und verbessert werden. Im Schädel kann es zu vielen Störungsbildern kommen wie zum Beispiel Tinnitus, Migräne, Schlafstörungen, Spannungskopfschmerzen und Kiefergelenkbeschwerden. Auch chronische Stresszustände, Lernschwäche bei Kindern und Konzentrationsprobleme werden diesem System zugeordnet. Doch nicht nur das. Relativ häufig ist die Ursache für Probleme, die sich vorwiegend in anderen Bereichen zeigen, in der Region des Schädels zu verorten. Das osteopathische Verfahren kann die Störungen oft bis in die kranio-sakrale Struktur hinein zurückverfolgen und bietet eine Möglichkeit, die dortigen Ursachen zu behandeln.

Unsere Leistungen

Osteopathie für Erwachsene
Osteopathie für Kinder
Neugeborene, Säuglinge und Kinder brauchen eine spezielle Betreuung. Sie befinden sich im Wachstum, ihre Muskeln und Knochen sowie ihr Gewebe sind noch in der Entwicklung. Osteopathie kann diesen Prozess auf sanfte Weise begleiten, da sie hauptsächlich mit manueller Therapie und ohne Medikamente arbeitet. Die osteopathischen Techniken und der ganzheitliche Ansatz sind daher besonders kinderfreundlich. Mehr über Osteopathie für Kinder.
Osteopathie Kosten
Die Kosten für Osteopathie werden von privaten Krankenkassen im Rahmen der Gebührenordnung für Heilpraktiker erstattet. Mehr über Osteopathie Kosten.

Was wir Ihnen bieten

Erfahrene Therapeuten

Fundierte und moderne Osteopathie von erfahrenen Therapeuten mit Zusatzqualifikationen.

Mitglied im VOgT.

Ganzheitlich & Persönlich

Wir bieten neben der Osteopathie im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes auch zusätzliche Anwendungen an wie z. B. Ernährungsberatung.

Erstattungsfähige Leistung

Private und über 100 gesetzliche Krankenversicherungen erstatten (anteilig) die Behandlungskosten. Mitglied im VOgT und damit erstattungsfähig.

Qualitätssicherung

Alle Teammitglieder der Praxis besuchen regelmäßig Fort- und Weiterbildungen, bei den führenden Spezialisten ihrer jeweiligen Fachgebiete.

Sie interessieren sich für eine Osteopathie-Ausbildung?

Finden Sie Informationen zur Osteopathie- und Heilpraktiker-Ausbildung an unserer Akademie für Osteopathie und integrative Medizin.